Gute Betreuung von Promovierenden – Kurzimpulse zur effektiven & erfolgreichen Begleitung

Sprachedeutsch
ZielgruppePostdocs, Junior- und Tenure-Track-Professor*innen
FormatOnline

Die Betreuung von Promotionen ist eine anspruchsvolle Aufgabe – sie verlangt nicht nur fachliche Expertise, sondern auch Klarheit in der Rolle, Kommunikationsgeschick und strukturelles Denken. Die Reihe besteht aus 5 Kurzimpulsen und richtet sich an Wissenschaftler*innen mit (geplanter) Betreuungsverantwortung, um ein tragfähiges Betreuungskonzept zu erarbeiten, ihre eigene Betreuungspraxis reflektiert (weiter) zu entwickeln, und konkrete Werkzeuge für eine professionelle, lernförderliche und strukturierte Begleitung von Promotionsprozessen zu gewinnen.

5. Session: Schwierige Situationen professionell meistern
Promotionsprozesse verlaufen selten geradlinig. Unterschiedliche Erwartungen, Konflikte oder Phasen nachlassender Verbindlichkeit können die Zusammenarbeit zwischen Betreuenden und Promovierenden belasten. Gleichzeitig gehören projektbezogene Rückschläge – etwa ausbleibende Forschungsergebnisse oder verzögerte Zeitpläne – ebenso zur Promotion wie persönliche Krisen, die den Arbeitsprozess beeinträchtigen können.
Im Workshop reflektieren wir typische herausfordernde Situationen in der Promotionsbetreuung und klären, welche Rolle und Verantwortung Betreuende in unterschiedlichen Konstellationen einnehmen. Darauf aufbauend erarbeiten wir Strategien für einen professionellen, klaren und zugleich unterstützenden Umgang mit Konflikten, Krisen und Grenzsituationen.

Key Learnings

  • Herausforderungen systematisch einordnen: Die Teilnehmenden lernen, zwischen betreuungsbezogenen Konflikten, projektbezogenen Schwierigkeiten und persönlichen Belastungen zu unterscheiden und klären dabei jeweils Ihre Rolle.
  • Konflikte konstruktiv ansprechen: Sie erwerben Strategien, um frühzeitig, klar und lösungsorientiert mit Erwartungsabweichungen, Unzuverlässigkeit oder Spannungen umzugehen.
  • Mit Rückschlägen professionell umgehen: Sie entwickeln Ansätze, um projektbezogene Krisen, wie negative Ergebnisse oder Zeitverzüge, als Teil des wissenschaftlichen Lernprozesses zu begleiten und anzugehen.